Zahlungsmittel für die Sprachreise

Die Vor- und Nachteile von Kreditkarten
Kreditkarten sind auf einer Sprachreise das ideale Zahlungsmittel. Jeder kennt sie, fast überall sind sie akzeptiert, und das fast auf der gesamten Welt. Gegenüber anderen Zahlungsmitteln bietet die Kreditkarte zahlreiche Vorteile:
- sehr flexibles Zahlungsmittel, das weltweit akzeptiert ist,
- durch Kooperationen Ermäßigungen, Gutscheine und weitere Vorteile zwischen Geschäften und lokalen Dienstleistern,
- sicheres Zahlungsmittel.
Es bestehen aber auch einige Nachteile:
- im Einzelfall akzeptieren Händler die Kreditkarte nicht,
- technische Abhängigkeit,
- verzögerte Abbuchung und Begleichung des Rechnungsbetrages kann Zinszahlungen nach sich ziehen,
- Gebühren teilweise sehr hoch.
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Tips zum Umgang mit der Kreditkarte während der Sprachreise
Für Jugendliche auf einer Sprachreise ist es essentiell, den Umgang mit Bargeld und Kreditkarte sicher zu gestalten. Die Motivation für die Reise ist, eine Sprache intensiv zu erlernen sowie nebenbei eine gewisse Selbstständigkeit zu üben. Dabei können folgende Tips hilfreich sein:
- Für die Reise und die Ankunft im Zielland ist Bargeld notwendig, das bereits in Deutschland abgehoben werden sollte.
- Außer der Kreditkarte sollte der Jugendliche noch eine weitere Karte, beispielsweise eine EC-Karte, dabeihaben.
- Die PIN-Nummer ist stets getrennt von der Kreditkarte aufzubewahren.
- Für den Fall des Verlustes der Karte sollte die Notrufnummer für die Kartensperrung immer parat sein.
Prepaid-Kreditkarten sind perfekt für Jugendliche
Eine Prepaid-Kreditkarte weist gegenüber einer normalen Kreditkarte einen entscheidenden Vorteil auf: Diese Karten funktionieren auf Guthabenbasis. Es ist nicht möglich, damit Schulden zu machen. Der Jugendliche kann nur so viel Geld ausgeben, wie aktuell auf der Kreditkarte verfügbar ist. Dabei bieten sie die gleichen Leistungen wie eine echte Kreditkarte. Die Eltern können von zu Hause aus die Karte aufladen und kontrollieren, wieviel Geld der Jugendliche ausgibt, oder die Karte aufladen, wenn das Guthaben nicht ausreicht.
Die Leistungen der Prepaid-Kreditkarte
Mit einer Prepaid-Kreditkarte ist es - genauso wie mit einer herkömmlichen Kreditkarte - möglich, an der Ladenkasse zu bezahlen oder Geld an einem Automaten abzuheben. Die Bezahlung an der Ladenkasse ist laut einer EU-Verordnung seit Januar 2018 gebührenfrei, was auch einem Beitrag bei der ARD zu entnehmen ist. An der Karte kann niemand erkennen, daß es sich um eine Prepaid-Kreditkarte handelt. Eine klassische Kreditkarte wird lediglich an Personen herausgegeben, die bereits mindestens 18 Jahre als ist. Eine Prepaid-Kreditkarte können auch Jugendliche beantragen, die noch minderjährig sind.
Einfache Aufladung
Wer eine Prepaid-Kreditkarte nutzt, kann diese einfach per Überweisung aufladen. Das funktioniert mit jedem Konto und ist vollkommen kostenlos. Bei manchen Anbietern ist es auch möglich, die Karte per Giropay, Paypal, Sofortüberweisung oder über eine andere Kreditkarte aufzuladen. Das kann allerdings Extrakosten von bis zu zwei Prozent des Aufladungsbetrags bedeuten. Die Überweisung ist in der Regel von einem auf den anderen Tag gebucht. Bei manchen Anbietern, bei denen die Karte direkt an ein Girokonto gekoppelt ist, findet die Aufladung sogar sofort statt. Sind Konto und Kreditkarte nicht beim selben Geldinstitut geführt, kann die Gutschrift etwas länger dauern.

