Fünf Tips für effektives Zeitmanagement
Ob Sie für eine Prüfung lernen oder im Arbeitsalltag effektiver und produktiver werden möchten, meist kommt
es auf ein Thema an: gutes Zeitmanagement. Manchen fällt es leicht, den Tag so zu organisieren, daß sie alles
schaffen, was sie sich vorgenommen haben. Andere lassen sich leicht ablenken. Als Faustregel gilt: Nur 20 Prozent
von dem, was wir tun, ist wirklich produktiv. Laut einer
Studie der AKAD-Hochschule Leipzig
verbringen Menschen im Durchschnitt ganze zwei Tage ihrer Woche unproduktiv am Arbeitsplatz. Nur an drei Tagen haben
sie wirklich etwas erreicht. Wer seine Zeit besser nutzen will, dem seien die folgenden Tips ans Herz gelegt.
1. Prioritäten setzen
Finden Sie heraus, was die wichtigste Aufgabe des Tages ist. Müssen Sie beispielsweise ein Kapitel pro Tag lernen, um auf die anstehende Prüfung vorbereitet zu sein, fokussieren Sie sich voll auf diese Aufgabe. Das Prinzip läßt sich in allen Situationen umsetzen. Im Büro beispielsweise gibt es zahlreiche Aufgaben, die nebensächlich sind, aber viel Zeit in Anspruch nehmen. Wirklich konzentrieren können Sie sich aber nur auf eine Sache. Multitasking ist ein Phänomen, das das menschliche Gehirn eigentlich nicht bewerkstelligen kann. Lassen Sie daher lieber die Finger davon und richten Ihre volle Aufmerksamkeit auf eine Sache. Es gibt verschiedene Methoden, um Aufgaben zu priorisieren. Einige davon haben wir Ihnen hier vorgestellt.
2. Aufgaben zu Ende bringen

3. Aufwand abwägen
Gemäß der 80/20-Regel: Stellen Sie sich regelmäßig die Frage, ob das, was Sie gerade tun, wirklich seine Zeit wert ist. Wer Aufwand und Ertrag abwägt, lernt langfristig was es heißt, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Das wiederum bringt uns zurück zu Punkt 1: dem Setzen von Prioritäten. Wer beispielsweise Mühe damit hat, etwas bestimmtes zu lernen oder zu erledigen, sollte sich nicht vor der Frage scheuen, ob es wirklich notwendig ist, den halben Tag dafür zu verwenden, diese Aufgabe zu meistern. Vielleicht ist es das gar nicht wert und es lohnt sich hingegen viel mehr, die gewonnene Zeit in etwas anderes zu investieren.
4. Tools nutzen
In Zeiten von Smartphones und Internets ist es kaum überraschend, daß es zum Thema Zeitmanagement und Produktivität eine Fülle an App- und Systemangeboten gibt. Je nachdem, an was Sie gerade arbeiten, kommen unterschiedliche Angebote für Sie in Frage. Folgende Anregungen haben wir für Sie zusammengestellt:
- Es läßt sich beispielsweise mit einer App das Smartphone für einen bestimmten Zeitraum sperren, damit Sie Ihre Konzentration voll auf das Wesentliche richten können.
-
Im Büro hilft die entsprechende Businesssoftware bei der Auftragsbearbeitung, Rechnungserstellung oder
Belegerfassung,
so daß Sie diese Punkte zügig von Ihrer To-Do-Liste abhaken können. Die
gesamte Buchhaltung (https://shop.lexware.de/buchhaltung-auftragsbearbeitung) und ein umfangreiches Spektrum an immer wiederkehrenden Aufgaben lassen sich bequem per Laptop oder Smartphone beinahe überall wie von selbst erledigen.
- Wer ein Fan vom Listenschreiben ist, dem werden die vielen Apps gefallen, mit denen sich To-Do-Listen übersichtlich gestalten lassen. So haben Sie alles Wichtige immer auf Ihrem Smartphone dabei und den Kopf frei für anderes. Mit Farbcodes und Symbolen lassen sich die Listen übersichtlich gestalten und einzelne Punkte können schnell abgehakt werden. Praktisch sind diese Lösungen vor allem, weil Sie sie immer bei sich haben und von einem Gerät aufs andere spielend leicht übertragen können. So laufen Sie nicht Gefahr, Ihr Notizbuch mit den handschriftlichen To-Do-Listen irgendwo liegen zu lassen.
- Wenn Sie in Ihrem Job oder Studium viel mit anderen zusammen arbeiten müssen, verlieren Sie viel Zeit in Meetings und bei der Kommunikation und Planung. Auch hier gibt es zahlreiche Apps, die Abhilfe schaffen, zum Beispiel indem sie übersichtliche Aufgabenboards gestalten, Chatrooms pro Aufgabe bilden oder einfach die Terminplanung für Sie übernehmen und automatisch herausfinden, wann die anderen Teilnehmer verfügbar sind.
5. Ablenkungen vermeiden

- Ein ungeordneter Schreibtisch beispielsweise sorgt dafür, daß Ihr Blick immer wieder an Dingen hängen bleibt, die nichts mit Ihrer eigentlichen Aufgabe zu tun haben.
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E-Mail Benachrichtigungen und ständiges Telefonklingeln reißen Ihre Aufmerksamkeit an sich. Meist ist es allerdings nicht
wirklich notwendig, jede Nachricht unmittelbar zu beantworten. Gönnen Sie sich daher eine Auszeit und stellen Sie, wenn
möglich Internet und Telefon für einen bestimmten Zeitraum aus. Nicht erreichbar zu sein, kann wahre Wunder für Ihre
Konzentration wirken. Laut einer
Umfrage unter Projektmanagern geht es bei guter Kommunikation nicht um ständige
Erreichbarkeit, sondern vor allem darum, wie kommuniziert wird. Mehr ist also nicht immer besser.
- Stimmengewirr und andere Umgebungsgeräusche lassen sich leider nicht immer gänzlich ausblenden. Um wirklich produktiv und effektiv zu sein, ist eine ruhige Umgebung aber ausschlaggebend. Suchen Sie sich daher ein stilles Plätzchen und verzichten Sie auch auf Musikhören nebenbei. Machen Sie Ihren Arbeitskollegen, Familienmitgliedern oder Mitbewohner klar, daß Sie nicht gestört werden wollen. Wenn alle fünf Minuten jemand mit einer kurzen Zwischenfrage in Ihr Zimmer platzt, hilft auch die beste Priorisierung der Aufgaben nichts: Sie sind ständig abgelenkt und kommen zu nichts.

