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PhotoReading
wurde von Paul R. Scheele entwickelt und funktioniert völlig anders als Tony
Buzans Speed
Reading. Grundlage ist hier die Wirkungsweise des menschlichen
Unterbewußtseins. Beim PhotoReading macht man sich zunächst mit der Struktur
des Lesematerials vertraut, indem man einen kurzen Überblick
durchführt. Danach folgt der sogenannte PhotoReading-Schritt,
bei dem das Buch oder die Zeitschrift seitenweise angesehen wird, wobei die
Augen nicht auf den Text fixieren. Dadurch wird der Text direkt dem
Unterbewußtsein präsentiert, das dann mit der Verarbeitung beginnt. Nach dem
PhotoReading-Schritt empfiehlt es sich, eine Pause zu machen. In dieser
sogenannten Inkubationszeit verarbeitet das Unterbewußtsein das Material,
das ihm vorgelegt wurde. Danach kann man mit der Aktivierung
beginnen, in der die wesentlichen Inhalte des gelesenen Texts in das
Bewußtsein geholt werden. Hierzu dienen zwei weitere Lesedurchgänge, bei
denen der Text auf verschiedene Weise nochmals durchgesehen wird. Paul R.
Scheele empfiehlt hier auch ausdrücklich die Verwendung von Mind
Mapping, um das Gehirn bei der Aktivierung optimal
zu unterstützen.
Beim PhotoReading sind Lesegeschwindigkeiten von 25.000 Wörtern pro Minute und mehr möglich. Man sollte allerdings beachten, daß der Text nicht bewußt gelesen wird. Der Inhalt gelangt also auf andere Weise ins Bewußtsein als beim herkömmlichen Lesen oder beim Speed Reading. Deshalb ist PhotoReading nicht für jedes Lesematerial geeignet!
Tatsache ist allerdings, daß PhotoReading funktioniert. Dabei ist zu beachten, daß man unbedingt eine positive Einstellung zu dieser Technik haben sollte und auf das eigene Unterbewußtsein vertrauen muß.
Das
PhotoReading-Buch von Paul
R. Scheele ist in der Lernen
PhotoReading-Homepage
(http://www.photoreading.com/).
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