Auf den ersten Blick ist Mind Mapping® nur eine sogenannte Visualisierungstechnik, also eine Möglichkeit, einen Sachverhalt "sichtbar" zu machen. Die Möglichkeiten des Mind Mapping® sind allerdings nahezu unbegrenzt. Mind Mapping® ist eine effiziente und universelle Notiz- und Merktechnik, bei der die Funktion des Gehirns optimal genutzt wird. Viele Menschen, die wir heute als Genies ansehen, benutzten dem Mind Mapping® ähnliche Systeme.
Herkömmliche Notizen oder Diagramme nutzen nur die linke Gehirnhälfte. Diese Hälfte des Gehirns ist (bei den meisten Menschen) für analytisches Denken zuständig. Hier werden Sprache, Logik und Zahlen, geordnete und lineare Dinge verarbeitet.
Die rechte Gehirnhälfte beinhaltet (bei den meisten Menschen) das bildliche Vorstellungsvermögen. Hier werden Formen, Farben, Muster und Rhythmen verarbeitet. Eine Mind Map® nutzt diese Fähigkeiten der rechten Gehirnhälfte zusätzlich zur linken Gehirnhälfte. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit des Gehirns bestmöglich ausgeschöpft.
Gegenüber herkömmlichen Notizen haben Mind Maps® noch weitere Vorteile: Sie sind zum einen weitaus flexibler, z.B. kann man jederzeit etwas an- oder einfügen. Außerdem regt ein Mind Map® die Kreativität an, denn das Gehirn strebt stets danach, Bilder zu vervollständigen.
Das prinzipielle Vorgehen beim Mind Mapping® sieht folgendermaßen aus:
Wir haben für Sie die 12 wichtigsten Regeln für Mind Maps® in kompakter Form aufgeschrieben. Die ausführliche Fassung finden Sie in
"Mind Mapping - Der Weg zu Ihrem persönlichen Erfolg".
Das Resultat ist eine bildhafte Darstellung Ihrer Gedanken - eine Art Gedanken-Landkarte. Dabei sind nicht nur die Gedanken selbst, sondern auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Gedanken und die Wichtigkeit in der Mind Map® ablesbar. Außerdem kann jederzeit ein Schlüsselwort an- oder eingefügt werden.
Ein Beispiel für eine Mind Map® mit dem Thema "Urlaub" können Sie hier sehen:
Man sollte beim Mind Mapping® daran denken, daß das Ergebnis kein Kunstwerk zu sein braucht. Das Ziel ist die Unterstützung des Gehirns - die Mittel sind zweitrangig. Mit der Zeit werden Sie auch Ihren eigenen Mind Map®-Stil entwickeln, der sich von dem anderer Mind Mapper wahrscheinlich deutlich unterscheidet.

Es gibt mittlerweile auch Computerprogramme, mit denen man Mind Maps® erstellen kann. Mehr Informationen hierzu finden Sie auf unserer Seite "Mind Mapping® am Computer".
Um Mind Mapping® von Grund auf zu erlernen, empfehlen wir das
Mind-Map-Buch von Tony Buzan. Speziell für Schüler gibt es ein Buch von Tony Buzan und Vanda North. Beide Bücher finden Sie in der lernen-heute Bücherliste. Einen etwas ausführlicherern Artikel über Mind Mapping® erhalten Sie bei
Zeit zu leben
(http://www.zeitzuleben.de/inhalte/denken_lernen_kreativitaet/mindmapping/mmeinfuehrung.html).

Viele Volkshochschulen (VHS) bieten Kurse an, die auch Mind Mapping® als Inhalt haben. Da der Begriff "Mind Mapping" ein eingetragenes Warenzeichen ist, haben diese Kurse allerdings zumeist andere Namen, wie z.B. "Visualisierungstechniken" o.ä. Am besten fragen Sie direkt bei Ihrer örtlichen Volkshochschule nach Mind Mapping®.
Was kann man nun mit Mind Maps® anfangen? Eigentlich alles! Ob es darum geht, den Einkaufszettel oder eine Reise zu organisieren, einen Hausbau oder die Lerneinheiten für eine Prüfung zu planen - Mind Maps® sind ein ideales Planungswerkzeug. Bücher können ideal zusammengefaßt werden, so daß auf wenig Platz die wichtigsten Inhalte zur Verfügung stehen; und da Sie das Mind Map® selbst angefertigt haben, genügt ein kurzer Blick, um sich an die Quintessenz wieder zu erinnern. Und nutzen Sie Mind Mapping® auch mal zum Brainstorming, z.B. um Ideen für eine Präsentation oder ein Stellenangebot zu sammeln. Sie sehen: Den Möglichkeiten des Mind Mapping® sind keine Grenzen gesetzt!