Die Schlüs­sel­wort­me­tho­de

Die Schlüs­sel­wort­me­tho­de wurde mit dem Ziel entwickelt, das Lernen fremdsprachiger Vokabeln zu erleichtern. Man geht wie folgt vor:

  1. Zum fremdsprachigen Wort muß ein ähnlich klingendes Wort in der Muttersprache gefunden werden. Es genügt auch, wenn das Wort in der Muttersprache nur wie ein Teil des fremdsprachigen Wortes klingt.
  2. Die bildliche Vorstellung des muttersprachlichen Worts wird mit einem Bild des übersetzten fremdsprachigen Begriffs verbunden.

Das muttersprachliche Wort, das ähnlich der zu lernenden Vokabel klingt, bekommt hier die Rolle des Schlüsselworts. Das Schlüsselwort wird durch akustische Ähnlichkeit an den fremdsprachigen Begriff gebunden. Gleichzeitig wird eine bildhafte Assoziation zwischen dem Schlüsselwort und der Übersetzung der Vokabel hergestellt.

Beispiel

Das englische Wort duck (Ente) soll gelernt werden. Das Wort klingt gesprochen ähnlich dem deutschen Wort Dock. Man könnte nun die bildhafte Verbindung dadurch herstellen, daß man sich ein Dock vorstellt, in dem eine große Ente schwimmt.

Hört man nun das Wort duck, so denkt man an das ähnlich klingende Dock, erinnert sich an die große Ente, die im Dock schwimmt, und die Übersetzung ist gefunden.

Um die Schlüs­sel­wort­me­tho­de möglichst erfolgreich zu verwenden, sollte man auf folgende Punkte achten:

Mehr Informationen zur Schlüs­sel­wort­me­tho­de finden Sie im Buch  "Lernen zu lernen" von Werner Metzig und Martin Schuster.

Die hier beschriebene Anwendung der Schlüs­sel­wort­me­tho­de zeigt Helmut Lange in seinem Buch  "Sellerie in Gries" deutschsprachige Webseite (http://www.schluesselwortmethode.de/). Dort wendet er die Methode auf das Lernen von englischen Vokabeln an und bietet für über 850 Begriffe entsprechende Bilder.