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Eine wichtige und weitverbreitete Technik aus dem Zeitmanagement ist das Eisenhower-Prinzip. Diese Technik hat ihren Namen vom früheren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, dem man nachsagt, er hätte dieses Verfahren selbst angewendet und auch seinen Mitarbeitern gelehrt.
Die Grundidee des Eisenhower-Prinzips ist eine gezielte Kategorisierung von Aufgaben. Durch die Eitneilung in vier Kategorien soll es einfacher werden zu entscheiden, womit man sich als nächstes beschäftigt. Die Einteilung erfolgt anhand von zwei Parametern:
Anhand dieser beiden Parameter, die auf einer horizontalen und einer vertikalen Achse aufgetragen werden, kann man Aufgaben in vier Quadranten einteilen:

Laut Eisenhower-Prinzip soll man mit den Aufgaben im jeweiligen Quadranten wie folgt umgehen:
Die Eisenhower-Priorisierung gehört zu den Klassikern des Zeitmanagements, die man in der Zeitmanagement-Literatur immer wieder findet. Dennoch gibt es immer wieder geäußerte Kritikpunkte. Der wichtigste Einwand ist die Frage, wie man für sich selbst eigentlich "wichtig" und "dringlich" definiert - denn bei dieser Einteilung hilft das Eisenhower-Prinzip nicht. Außerdem hilft das Prinzip nicht, wenn sich Aufgaben in einem relativ kleinen Bereich häufen; das kann leicht passieren, da wichtige Aufgaben selten dringlich und dringliche Aufgaben selten wichtig sind. Dieser Aspekt wird verständlich, wenn man ihn vor dem Hintergrund von Eisenhower als Oberbefehlshaber der Alliierten im Zweiten Weltkrieg sieht. In diesem Kontext ist diese Art der Priorisierung sicherlich sinnvoll - und ob sie auf den nichtmilitärischen Alltag übertragbar ist, dürfte von Mensch zu Mensch sehr verschieden sein.
Zeit! Zeit! von Gerhard Etzel an. Dort wird das Eisenhower-Quadrat zusammen
mit vier Fragestellungen angewendet, und der lockere Stil des Buches garantiert eine Zeitmanagement-Einführung mit Spaß!![]() | "Eisenhower-Prinzip" bei Wikipedia, der freien Enzyklopädie, nachschlagen | ![]() |

